Der Totenkopfaffe

Totenkopfaffen werden bis zu 36 Zentimeter groß und etwa ein Kilogramm schwer. Die Männchen sind größer und schwerer als weibliche Totenkopfäffchen. Der Schwanz eines Totenkopfaffens misst 35 bis 43 Zentimeter. Die Primatengattung verdankt ihren markanten Namen dem maskenähnlichen Gesicht, das sich durch große Augen und eine schwarze Schnauze auszeichnet. Totenkopfaffen haben ein dichtes, aber kurzes Fell, das verschiedene Färbungen annimmt: Je nach Art sind Totenkopfäffchen grünlich, bräunlich oder gräulich gefärbt. Das Fell am Bauch zeigt sich hingegen von weißer bis hellgrauer Färbung. An den Extremitäten haben Totenkopfaffen meist ein oranges Fell, das bereits von Weitem erkennbar ist.


Totenkopfäffchen haben einen lang gezogenen Hinterkopf und eine unbehaarte Schnauze. Ihre Augen liegen dicht zusammen. Jungtiere können mit ihrem Schwanz noch greifen – eine Eigenschaft, die Totenkopfaffen jedoch im Erwachsenenalter verlieren. Die Primatengattung zeichnet sich durch lange Hinterbeine aus, deren Schienen und Waden meist zusammen gewachsen sind. Totenkopfaffen haben sehr kurze Finger und können ihre Daumen nur einfach zum Greifen einsetzen. Insgesamt teilen sich die Totenkopfaffen in fünf verschiedene Arten und leben oft in sehr großen Rudeln. Die kleine Affenart ist in Mittelamerika und im Süden Amerikas beheimatet. Die kleinen Primaten konzentrieren sich im Amazonasbecken und sind von Kolumbien über Bolivien bis nach Brasilien anzutreffen. In Mittelamerika lebt der Mittelamerikanische Totenkopfaffe. Am Wohlsten fühlen sich die kleinen Affen in waldreichen Gegenden und suchen sich bevorzugt überflutete Wälder am Rande von Flüssen. Totenkopfaffen sind tagaktiv und mögen die unteren Baumregionen, wo sie sich geschickt, meist auf allen Vieren und im äußerst schnellen Tempo fort bewegen.

Totenkopfaffen werden Ihnen bei ihrer nächsten Weltreise mit Sicherheit begegnen.
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