Arten der Totenkopfaffen

Sie sind eine der interessantesten und kuriosesten Affenarten: Die Totenkopfäffchen. Die kleine Affengattung ist in Mittel- und Südamerika beheimatet und fällt durch ihr maskenhaftes Gesicht mit großen Augen und schwarzer Schnauze auf. Obwohl die Männchen größer und schwerer werden als weibliche Totenkopfäffen obliegt die Führung der Gruppen den Weibchen. Die Männchen haben nur am Rande der bis zu 100 Affen starken Gruppen ein Mitspracherecht und kümmern sich nach der Fortpflanzungszeit auch nicht um den Nachwuchs. Insgesamt gibt es fünf Arten von Totenkopfaffen, die alle zu den Primaten zählen und sich am liebsten in waldreichen Flussgegenden aufhalten.

Die fünf Totenkopfaffenarten werden in zwei Gruppen zusammen gefasst: Sciureus sind über den Augen weiß während die Boliviensis ein eher schmaleres Gesicht haben. Zu der Sciureus-Gruppe gehören der Gewöhnliche Totenkopfaffe, der Mittelamerikanische Totenkopfaffe und der Nacktohr-Totenkopfaffe. Gewöhnliche Totenkopfaffen sind im Norden Südamerikas anzutreffen während der Mittelamerikanische Totenkopfaffe vorrangig in Costa Rica beheimatet ist. Nacktkopf-Totenkopfaffen leben am Amazonas und in Teilen Brasiliens.

Zur Boliviensis-Gruppe der Totenklopfaffen gehören der Bolivianische Totenkopfaffe und das dunkle Totenkopfäffchen. Im westlichen Südamerika ist der Bolivianische Totenkopfaffe Zuhause; das dunkle Totenkopfäffchen hält sich hingegen in Brasilien auf. Alle Totenkopfaffen ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Früchten. Ganz oben auf ihrem Speiseplan stehen Insekten, für deren Jagd sich Totenkopfaffen durchaus den halben Tag Zeit lassen. Die kleinen Primaten fressen neben Früchten auch Pflanzenteile und verspeisen bei großem Hunger sogar Eier. Die Horden durchstreifen täglich sehr große Gebiete und kommen sich dabei auch mit anderen Gruppen von Totenkopfaffen bei der Jagd ins Gehege.

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