Gewöhnliche Totenkopfaffen
Der Gewöhnliche Totenkopfaffe wird bis zu 36 Zentimeter groß und fast ein Kilo schwer. Das Fell des Gewöhnlichen Totenkopfaffen hat eine graugrüne Färbung mit hellem Bauch und fällt bei kurzem Wuchs sehr dicht aus. An den Händen und Füßen sind die Äffchen hingegen orange gefärbt und haben ein weißes Fell an den Ohren, im Gesicht und im Bereich der Kehle. Gewöhnliche Totenkopfaffen leben im Norden Südamerikas und halten sich bevorzugt in Wäldern auf, die sich in überfluteten Gegenden befinden. Das Verbreitungsgebiet des Gewöhnlichen Totenkopfaffen erstreckt sich von Kolumbien über Ecuador und Peru bis nach Brasilien.
Totenkopfaffen sind tagaktiv und leben in kleineren Gruppen von bis zu 30 Tieren. Gewöhnliche Totenkopfäffchen bewegen sich zum Großteil auf allen Vieren fort und klettern in den unteren Baumregionen, wo sie flink und äußerst geschickt nach Nahrung suchen. Oft verbringen Gewöhnliche Totenkopfaffen den halbe Tag damit, nach Insekten zu suchen und Früchte aufzuspüren, die bei den Äffchen jedoch nicht ganz so beliebt sind wie die Insektennahrung. Die Fortpflanzung findet von August bis September statt, wobei die Männchen der Gruppe bevorzugt werden, die in der Fortpflanzungszeit am Meisten an Gewicht zugenommen haben. Um die Aufzucht der Jungen kümmern sich die Weibchen während die Männchen sich für die Bewachung der Gruppe verantwortlich zeigen. Die Gattung der Gewöhnlichen Totenkopfaffen ist in Südamerika sehr weit verbreitet und gilt als nicht gefährdet. Die Affen zeigen sich sehr anpassungsfähig an ihren Lebensraum und bei einer Zerstörung ihres Reviers einfach weiter. Immer versucht man allerdings, Totenkopfäffchen zu fangen und zu Haustieren zu machen.