Mittelamerikanische Totenkopfaffen
Der Mittelamerikanische Totenkopfaffe aus der Art der Primaten ist auch als RotrückenTotenkopfaffe bekannt. Die kleinen, schlanken Tiere werden bis zu 33 Zentimeter groß und fast ein Kilo schwer. Im Bereich des Rückens und der Gliedmaßen sind Mittelamerikanische Totenkopfaffen orange gefärbt und haben ein weißes Fell auf dem Bauch. Die Totenkopfaffen leben in Mittelamerika, wo sie an der Küste Costa Ricas und im Westen Panamas anzutreffen sind. Die Äffchen halten sich bevorzugt in waldreichen Gegenden auf. Wie alle Totenkopfaffen ist auch der Mittelamerikanische Totenkopfaffe am Tag aktiv und ernährt sich hauptsächlich von Insekten. Meist verbringen die Totenkopfäffchen den halben Tag damit, nach Insekten und seltener auch nach Früchten zu suchen.
Mittelamerikanische Totenkopfaffen leben in großen Gruppen von bis zu 60 Tieren. Mit der Rangordnung nehmen es weder die weiblichen, noch die männlichen Tiere innerhalb der Gruppe sehr genau, was sie von den anderen Totenkopfaffenarten unterscheidet. Die Jungtiere kommen nach einer Tragezeit von etwa 150 Tagen zur Welt und werden in der Gruppe meist zur gleichen Zeit geboren. Bei der Paarung entscheiden sich die Weibchen bevorzugt für männliche Totenkopfaffen, die in der Paarungszeit ordentlich an Gewicht zugelegt haben. Mittelamerikanische Totenkopfaffen sind aktuell von der Zerstörung ihres Lebensraumes bedroht und finden aufgrund weitflächiger Rodungen nur noch kleine Waldgegenden vor. Die Population in Costa Rica ist sogar schon auf weniger als 1.800 Tiere geschrumpft. Die Weltnaturschutzorganisation deklariert den Mittelamerikanischen Totenkopfaffen daher als gefährdete Art. Die kleinen Affen halten sich bevorzugt in Regenwäldern, Wäldern am Rande von Flüssen und in den mittelamerikanischen Mangrovenwäldern auf.